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Hypo Real Estate: Verhandlungen über Liquiditätsfazilität abgeschlossen


12.11.2008
aktiencheck.de

München (aktiencheck.de AG) - Der angeschlagene Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate Holding AG (HRE) (ISIN DE0008027707 / WKN 802770) und ein Finanzkonsortium, die Deutsche Bundesbank und die Bundesregierung haben sich über die vom Bund teilweise garantierte Liquiditätsfazilität in Höhe von 50 Mrd. Euro abschließend geeinigt.

Wie das im DAX30 notierte Unternehmen am Mittwoch verkündete, ist die entsprechende Vertragsdokumentation unterzeichnet bzw. unterschriftsreif. Die Bereitstellung der Mittel unter der Fazilität ist für den 13. November 2008 vorgesehen. Vorbehaltlich einer Verlängerung der Bundesgarantie über den 31. März 2009 hinaus hat die Liquiditätsfazilität eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2009.

Die Kosten für die Liquiditätsfazilität entsprechen auf Basis der vertraglichen Vereinbarungen und heutigen Referenzzinssätzen einer laufenden Marge von durchschnittlich 93 Basispunkten p.a. über dem 3-Monats-Euribor. Darüber hinaus ist ein Besserungsschein mit Kosten von weiteren durchschnittlich 90 Basispunkten p.a. vereinbart, der kumulativ über sieben Jahre zu bedienen ist, soweit die Gruppe im jeweiligen Geschäftsjahr ein positives Ergebnis vor Steuern erwirtschaftet, und der auf maximal 100 Mio. Euro p.a. in den Jahren 2009 bis 2011 bzw. maximal 150 Mio. Euro in den Jahren 2012 bis 2015 begrenzt ist.


Die HRE stellt für die Liquiditätslinien Sicherheiten, d.h. Darlehen und Wertpapiere, im Umfang von 60 Mrd. Euro zur Verfügung. Darüber hinaus hat die Gruppe ihre Anteile an den operativen Tochterbanken der Gruppe als Sicherheit für die Bundesgarantie verpfändet.

Das negative Konzernergebnis der Hypo Real Estate Group beträgt im dritten Quartal 2008 vor dem Hintergrund der weiter verschärften globalen Finanzkrise auf Basis vorläufiger, noch nicht final mit dem Aufsichtsrat abgestimmter Zahlen ca. 3,1 Mrd. Euro. Das negative Ergebnis ist zu einem großen Teil auf die vollständige Abschreibung des bei der Hypo Real Estate Holding AG bilanzierten Goodwills und anderer immaterieller Vermögenswerte aus der DEPFA Erstkonsolidierung in Höhe von ca. 2,5 Mrd. Euro zurückzuführen. Dabei handelt es sich um Buchwertabschreibungen, die nicht zu Zahlungsabflüssen führen, hieß es weiter. Weitere Belastungen für die Erfolgsrechnung des dritten Quartals 2008 in Höhe von insgesamt ca. 600 Mio. Euro resultieren unter anderem aus den Folgen des Zusammenbruchs von Lehman Brothers, der Situation in Island, einer weiteren Abschreibung auf die Beteiligung an Babcock & Brown sowie weiteren Wertverlusten auf die CDO-Bestände der Hypo Real Estate Group. Darüber hinaus wurden mit Blick auf die Verschlechterung der Immobilienmärkte die Portfolio-Wertberichtigungen um ca. 100 Mio. Euro erhöht.

Die Hypo Real Estate Group erwartet für das vierte Quartal weitere Ergebnisbelastungen aufgrund der Kosten der vereinbarten Liquiditätsfazilität einschließlich der Mehrkosten für eine interimistische Überbrückung des Liquiditätsengpasses durch die Bundesbank bis zum 13. Dezember 2008, welche von dem Bund und dem Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) garantiert wird, sowie durch Aufwendungen im Zusammenhang mit einer notwendigen Restrukturierung und Neuausrichtung der Gruppe. Die Kosten der 50 Mrd. Euro schweren Liquiditätsfazilität und der Restrukturierung werden auch das Ergebnis des Jahres 2009 belasten.

Die Aktie der Hypo Real Estate verlor gestern 4,85 Prozent auf 3,92 Euro. (12.11.2008/ac/n/d)



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